Anbindung von Klinikapotheken und klinikversorgenden Apotheken via MSV3
Unser MSV3 Gateway ermöglicht Kundinnen und Kunden mit der MSV3-Schnittstelle ein standardisiertes technisches Verfahren für die Übermittlung von Bestellungen an das Pharmaunternehmen.
Nachdem öffentliche Apotheken diesen Übermittlungsweg bereits seit mehr als zehn Jahren nutzen können, steht dieser Service nun ebenfalls für Klinikapotheken und klinikversorgende Apotheken zur Verfügung.
Standardisiert bestellen
Bestelldaten strukturiert und reproduzierbar an angebundene Partner übermitteln.
Bestehende Systeme nutzen
Material- oder Warenwirtschaft der Klinikapotheke kontrolliert anbinden.
Direkt kommunizieren
Bestellung und Rückmeldung ohne zusätzliche Fax-, Telefon- oder E-Mail-Schritte austauschen.
Technische Anbindung
MSV3 Gateway für Klinikapotheken
Das MSV3 Gateway Klinikapotheke verbindet Materialwirtschaft oder Warenwirtschaft mit dem MSV3 Webservice des Lieferpartners. Für eine MSV3 ERP Schnittstelle werden PZN, Klinik- oder Kundenzuordnung, Mengen, Status und Bestellreferenzen den Datenobjekten der beteiligten Systeme zugeordnet.
Die Pharmaunternehmen an Klinikapotheke anbinden bedeutet dabei mehr als eine erreichbare URL: Die MSV3 API, das ERP des Herstellers oder Großhändlers, MSV3 Auftragsmanagement und gegebenenfalls MSV3 WMS müssen denselben Vorgang eindeutig verarbeiten. Alternativ können definierte Übergaben über MSV3 SFTP sowie MSV3 CSV oder MSV3 XML eingesetzt werden.
Materialwirtschaft anbinden
Bedarf, PZN, Menge und Bestellreferenz aus dem Kliniksystem übernehmen.
Lieferpartner verbinden
Verfügbarkeit, bestätigte Menge und Status strukturiert zurückmelden.
Ende-zu-Ende testen
Die MSV3 Schnittstelle testen – von der Anfrage bis zur Verarbeitung im Zielsystem.
SAP MM · Beschaffung · Versorgungssicherheit
MSV3 und SAP für Krankenhausapotheken verbinden
Nutzt die Krankenhausapotheke SAP Material Management, wird MSV3 direkt mit dem klinischen Beschaffungsprozess verzahnt. Eine Bestellanforderung kann Materialnummer, PZN, Menge, Lieferant, Kommentar und interne Referenzen bereitstellen. Vor der verbindlichen Bestellung fragt das Gateway die Lieferfähigkeit beim ausgewählten Pharmaunternehmen oder Großhändler ab.
Die sofortige Rückmeldung zeigt, ob ein Arzneimittel vollständig, teilweise oder nicht verfügbar ist. Bei einem Lieferengpass können – abhängig von Arzneimitteldaten, klinischer Freigabe und vereinbarten Regeln – alternative Bezugsquellen, Nachfolgeartikel oder äquivalente Produkte berücksichtigt werden. So wird nicht erst nach dem Absenden einer Bestellung sichtbar, dass die Versorgungslösung angepasst werden muss.
Recherche vor Bestellung
Nach PZN, Artikelbezeichnung, Hersteller, Darreichungsform oder Packungsgröße suchen und den Bedarf eindeutig bestimmen.
Echtzeit-Lieferfähigkeit
Verfügbarkeit, Teilmengen und – sofern der Lieferant sie bereitstellt – Liefertermine unmittelbar prüfen.
Flexible Lieferantenauswahl
Hersteller und angebundene Großhändler als mögliche Bezugsquellen in den Prozess einbeziehen.
Umgang mit Engpässen
Nachfolgeartikel, alternative PZN oder andere Lieferanten kontrolliert bewerten.
SAP-Rückmeldung
Bestellte PZN, Menge, Status und Referenzen an das Kliniksystem zurückgeben.
Durchgängige Folgeprozesse
Informationen für Wareneingang, Beschaffung und Rechnungsprüfung nutzbar machen.
Die konkrete Ausprägung richtet sich nach SAP-Version, Materialstamm, klinikinternen Freigaben und den angeschlossenen Lieferanten. Fachliche Referenz: snapWARE MSV3service für Klinikapotheken und SAP MM.
FAQ zur MSV3-Anbindung von Klinikapotheken
Können Klinikapotheken Bestellungen über MSV3 übermitteln?
Ja. Das Gateway stellt einen standardisierten technischen Weg für Bestellungen an Pharmaunternehmen und Lieferanten bereit.
Welche Systeme können angebunden werden?
Je nach Systemlandschaft lassen sich Materialwirtschaft, Warenwirtschaft, ERP und die Systeme des Lieferpartners verbinden.
Welche Folgeprozesse sind möglich?
Abhängig vom vereinbarten Umfang können Bestellbestätigung, Lieferavis, Lieferscheine, Bestandsprüfung und weitere Dokumente integriert werden.
Wie funktioniert eine MSV3 Bestellung für die Krankenhausapotheke?
Die Klinikapotheke übermittelt PZN, Menge und Bestellreferenz über das MSV3 Gateway. Der angebundene Lieferant verarbeitet die Anfrage und Bestellung und sendet die vereinbarte Rückmeldung strukturiert zurück.
Kann eine klinikversorgende Apotheke MSV3 nutzen?
Ja. Die Anbindung eignet sich sowohl für die Krankenhausapotheke als auch für eine klinikversorgende Apotheke MSV3, sofern Ausgangssystem, Gateway und Lieferpartner technisch abgestimmt sind.
Kann die Krankenhausapotheke MSV3 mit SAP MM verbinden?
Ja. PZN, Materialnummer, Menge, Lieferant und Bestellreferenz können aus SAP MM an den MSV3-Prozess übergeben werden. Die strukturierte Rückmeldung steht anschließend für die weitere Verarbeitung in SAP bereit.
Wie unterstützt MSV3 bei Lieferengpässen in der Klinikapotheke?
Die Lieferfähigkeit wird vor der Bestellung abgefragt. Bei Nicht- oder Teilverfügbarkeit können alternative Bezugsquellen, Nachfolgeartikel oder freigegebene Äquivalenzprodukte geprüft werden, bevor die Bestellung verbindlich übermittelt wird.